Artikel vom 28.05.2020

Willst du mich heiraten? Verlobungen sind wieder in



Eheversprechen liegen im Trend: Man verlobt sich wieder! In trauter Zweisamkeit, als Start in den Romantiktrip zu Zweit oder, um es bei einer Verlobungsfeier richtig krachen zu lassen. Jetzt hat Erlebnisdienstleister MyDays sogar eine Studie zum Thema Verlobung in Auftrag gegeben - rund um die Frage aller Fragen.

Studie: Jeder Vierte plant Antrag ohne Verlobungsring

Wie viel lassen sich die Deutschen den Ring kosten? Was muss ein erfolgreicher Heiratsantrag haben? Und wer darf ihn machen? All dies wollte Erlebnisanbieter MyDays wissen - und gab dazu eine repräsentative Studie - beschränkt auf Heteropaare - in Auftrag. So investieren 34 Prozent der befragten Männer zwischen 101 und 500 Euro für den Verlobungsring, 13 Prozent sogar zwischen 501 und 1.000 Euro. Dagegen reichen für 10 Prozent der Befragten maximal 100 Euro völlig für das gute Stück. Nur 2 Prozent gehen mit über 2.000 Euro beim Heiratsantrag ringmäßig in die Vollen. Sind Deutschlands Herren keine Gentlemen? Nein, wenn man der Studie glaubt: Denn bei fast jedem Vierten könnte die Herzensdame leer ausgehen, denn 23 Prozent bekunden, ganz auf den Ringkauf zu verzichten.

Heiratsantrag: Hauptsache von Herzen!

Überhaupt scheint der Heiratsantrag nicht wenigen Männern Bauchgrimmen zu verursachen: 38 Prozent geben zu, dass sie mit der richtigen Inszenierung des Heiratsantrages Schwierigkeiten haben, ganzen 48 Prozent fällt nichts Originelles ein. Dabei scheint die Mehrzahl der Damen (78 Prozent) solche Verrenkungen gar nicht zu erwarten, sondern ist bereits mit einem gefühlvollen, ehrlichen Antrag zufrieden - wenn nur das Timing stimmt (48 Prozent). Aber ein Heiratsantrag muss unter vier Augen stattfinden! Darüber sind sich mit 95 Prozent fast alle Befragten einig. Ergebnisse, die der Leitidee des Studienauftraggebers MyDays entgegenkommen: Sein Magazin versorgt Brautpaare in spe mit entsprechenden Inspirationen - vom Candlelight-Dinner bis zum intimen Wellness-Wochenende.

Verlobungsring: Für Schnappatmung der Begeisterung sorgen

Wer darf nun fragen? Nur gut ein Drittel der Frauen findet, dass auch sie darf, aber nahezu ein Viertel senkt dazu den Daumen: Ein Heiratsantrag ist Männersache! Die befragten Männer sehen das nicht so eng. Nur jeder zehnte besteht auf seinem Recht, die entscheidende Frage zu stellen: Willst du mich heiraten? Der Verlobungsring fungiert dabei noch immer als greifbares Symbol - und soll der Partnerin am besten vor Begeisterung den Atem stocken lassen. Und sehr bald einen festen Platz an der Hand belegen, passend zum Ehering, aber auch zum Teint der Angetrauten. Trend-Edelmetalle wie schimmerndes Platin sollen mit kühlen Hauttönen, Roségold mit warmem Teint harmonieren. Wie auch immer - der Verlobungsring zeigt unübersehbar: Wir haben uns festgelegt, entschieden, wir bleiben zusammen. Und weil Diamanten zu schade für die Schatulle sind, wird der Verlobungsring nach der Hochzeit nicht abgelegt, sondern weiter ausgeführt.

Warum verloben? Renaissance der Traditionen

Jetzt aufkeimende Frühlingsgefühle in einen romantischen Heiratsantrag fließen lassen? Wo liegen sonstige Gründe für den neuen Verlobungstrend? Sicher ist, Leben und Lieben der letzten Jahrzehnte hat an Tempo aufgenommen: Wo Arbeit alles bestimmt, genügten seit den 1990ern wenige Stündchen Qualitytime, um Familie und Partner gerecht zu werden. Oder? Die in jener Zeit Geborenen sind groß - und läuten die Trendwende ein: Lasst Hochzeitsglocken erklingen! Die Verlobung ist zurück - als Renaissance von Tradition und Familie als Antwort auf eine immer komplexere Welt. Aber vielleicht ist es nicht immer so kompliziert: Feiern wir die Feste, wie sie fallen - das Leben ist kurz! Die Verlobung weckt die Vorfreude auf die Hochzeit - und gibt den Startschuss: Jetzt geht es richtig los ...

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